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Grundsätze und Leitlinien

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MonTI
Wissenschaftliche Zeitschrift für Übersetzen und Dolmetschen der Staatlichen Universitäten im Land Valencia/Spanien


   

Im Januar und Februar 2007 haben Gründungssitzungen der Zeitschrift MonTI stattgefunden. Teilnehmer waren Vertreter der Abteilung für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Alicante, der Abteilung für Übersetzen und Kommunikation der Universität Jaume I (Castellón) und den Abteilungen für Französische und Italienische Philologie, Englische und Deutsche Philologie sowie Sprachtheorie und Kommunikationswissenschaften der Universität Valencia. Es wurden Erklärungen abgegeben und Vereinbarungen getroffen, die durch die beteiligten Institutionen ratifiziert wurden. Dies sind die Vereinbarungen, einschließlich kleinerer Änderungen zur Erzielung einer optimalen Funktionsweise der Zeitschrift:



Absichtserklärung
    MonTI ist eine wissenschaftliche Zeitschrift mit internationalem Anspruch, initiiert und gefördert von den staatlichen Universitäten der Valencianischen Gemeinschaft (Spanien) mit den Fachrichtungen Übersetzen und Dolmetschen (Universität Alicante, Universität Castellón Jaume I und Universität Valencia). Schwerpunkt unserer Zeitschrift soll eine intensive Analyse und Auseinandersetzung mit der Interdisziplinarität unseres Faches sein. Dies wollen wir erreichen durch Monographien, die sich durch wissenschaftliche Stringenz, Diskussion und Pluralität auszeichnen sollen.
Da es bereits zahlreiche akademische Zeitschriften für Übersetzen und Dolmetschen spanischer und ausländischer Universitäten gibt, wollen wir mit unserer Publikation etwas Neues bieten: höchste Qualität durch konsequente Wissenschaftlichkeit. Da so gut wie alle vorhandenen Zeitschriften eine große Themenvielfalt aufweisen, halten wir es für interessanter ein eigenes und unverwechselbares Profil durch Spezialisierung zu finden.
Die Zahl der Beiträge von DozentInnen und DoktorandInnen der verantwortlichen Universitäten sollte beschränkt werden, um Bevorzugungen zu vermeiden und nicht an Prestige einzubüßen. In diesem Sinne halten wir die Nutzung einer zunehmend globalen akademischen Interaktion, der multilingualen Potenziale unserer Hochschulen und der Virtualisierung der Informationstechnologien und der Kommunikation für entscheidend, damit unsere Zeitschrift eine möglichst große internationale Bedeutung erlangt.
Diese Philosophie sowie die angestrebten Ziele bilden die Grundlage der folgenden Abkommen über Funktion und Redaktionsrichtlinien der Zeitschrift.

I. Art der Zeitschrift
I.1. Als DozentInnen und WissenschaftlerInnen für Übersetzen und Dolmetschen der Universitäten Jaume I Castellón, Valencia und Alicante beabsichtigen wir eine Zeitschrift unserer Fachrichtung von hohem wissenschaftlichem Niveau herauszugeben. Daher ist es für die HerausgeberInnen von MonTI von grundlegender Bedeutung, die von den prestigeträchtigsten nationalen und internationalen Indices erstellten Qualitätskriterien für akademische Zeitschriften zu erfüllen. Ein weiteres Anliegen ist wegen des multilingualen und multikulturellen Charakters unserer Fachrichtung eine  internationale Ausrichtung und Anerkennung.
I.2. Um sich von den meisten bereits existierenden Zeitschriften zu unterscheiden, legen wir vor allem auf Wissenschaftlichkeit und Förderung einer lebendigen, akademischen Diskussion unter ForscherInnen Wert. Deshalb soll die Zeitschrift nur einmal pro Jahr, jeweils im Frühjahr, als Monographie (mit einem Umfang von maximal 400 Seiten) erscheinen.
I.3. Der Name der Zeitschrift ist das Akronym MonTI mit interessanten multilingualen Möglichkeiten: Monografías de Traducción e Interpretación, Monografies de Traducció i Interpretació, Monographs in Translation and Interpreting, Monographies de Traduction et d’Interprétation, Monographien zur Translation, Monografie di Traduzione e Interpretazione.
I.4.Wir wollen sowohl die gedruckte als auch die virtuelle Fassung nutzen; eine Printausgabe und eine – jeweils ein Jahr nach Erscheinen der gedruckten Ausgabe – dann frei zugängliche Onlinefassung. Um möglichst viele Leute zu erreichen, werden das Inhaltsverzeichnis, Zusammenfassungen und Schlagwörter bereits zum Zeitpunkt der Ersterscheinung ins Internet gestellt.
I.5. Sprachen der Veröffentlichung. Hier werden folgende Kriterien berücksichtigt: die wissenschaftliche Förderung der offiziellen Sprachen unserer Region, die Möglichkeit zuverlässiger Bewertungen eingereichter Artikeln, der Anspruch der Zeitschrift internationales Niveau zu erreichen und internationale Anerkennung zu erhalten sowie das Erfüllen der für diese Art von Veröffentlichung geforderten Qualitätskriterien.
Aus diesen Gründen schlagen wir vor: Wegen der genannten Aspekte sowie aus Geld- und Platzgründen sollen die Beiträge der gedruckten Fassung bezüglich der Sprachenvielfalt beschränkt werden. Möglich sind einsprachige Artikel in allen C-, B- und A-Sprachen unserer Studiengänge: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Katalanisch oder Spanisch.
Für die Druckfassung werden Zusammenfassungen (Abstracts), Inhaltsangaben, Titel der Artikel und Schlagwörter (Keywords) immer auf Englisch (entsprechend der üblichen Qualitätsnormen) und in die Sprache des Artikels übersetzt (aus Gründen linguistischer Demokratie).
Da bei der Online-Ausgabe weder Geld- noch Platzbeschränkungen bestehen, erscheinen die Artikel, um eine maximale linguistische Demokratie und eine möglichst große Verbreitung zu gewährleisten, zweisprachig: in der vom Autor bzw. Autorin gewünschten Sprache und in englischer Übersetzung.
I.6. HerausgeberInnen der Monographien. Es wird darauf geachtet, dass jede Ausgabe ganz oder teilweise von einem oder mehreren angesehenen HerausgeberInnen einer anderen Universität als den unseren verantwortet wird. In jedem Fall wird die gemeinsame Herausgabe zwischen DozentInnen der drei Universitäten und der restlichen Welt gefördert.
I.7. AutorInnen. Entsprechend international anerkannter Qualitätsnormen werden 75% der AutorInnen von anderen Universitäten als den unseren sein.
I.8. Die schrittweise Indexierung in internationalen Fachdatenverzeichnissen wird angestrebt.

II. Interne Organisation
II.1. HerausgeberInnengremium. Es setzt sich aus zwei VertreterInnen jeder Universität mit einer Amtszeit von 4 Jahren zusammen. Um den wissenschaftlichen Austausch zu fördern, werden zusätzlich auch vier externe nicht unseren Universitäten zuzurechnende Mitglieder diesem Gremium angehören, von denen mindest eines an einer ausländischen Institution tätig sein muss.  

Jede der stiftenden Universitäten bestimmt nach jeweils 2 Jahren eine(n) ihrer VertreterInnen neu (die Universität kann VertreterInnen auch im Amt bestätigen), so dass immer mindestens drei HerausgeberInnen bzw. RedakteurInnen Erfahrung in der Leitung einer Qualitätszeitschrift haben. Der Direktor bzw. die Direktorin und der Sekretär bzw. Sekretärin (stellvertretender Direktor/Direktorin) werden erst nach Ablauf der Amtszeit ersetzt. Alle HerausgeberInnen müssen anerkannte DozentInnen oder ForscherInnen der Fachrichtungen Übersetzen und Dolmetschen sein.
II.2. Zum HerausgeberInnengremium gehören ein Direktor bzw. eine Direktorin, ein Sekretär bzw. Sektretärin und acht stimmberechtigte Mitglieder.
II.3. Damit ein stimmberechtigtes Mitglied zum Direktor bzw. Direktorin ernannt werden kann, muss seine Universität die Zeitschrift anteilig finanziell unterstützen. Das HerausgeberInnengremium ernennt den Sekretär bzw. die Sekretärin, der/die nach einer Amtszeit von zwei Jahren und der Bestätigung durch das HerausgeberInnengremium das Amt des Direktors/der Direktorin übernimmt. Wenn der Sekretär bzw. die Sekretärin die Bedingung der Finanzierung durch seine/ihre Universität nicht erfüllt, oder das Amt nicht annehmen kann, oder das HerausgeberInnengremium dies nicht befürwortet, ernennt das HerausgeberInnengremuim direkt ein anderes Mitglied, das die entsprechenden Voraussetzungen mitbringt. Die Ämter von DirektorIn und SekretärIn werden alle zwei Jahre neu besetzt, indem der/die SekretärIn das Amt des Direktors/der Direktorin übernimmt und so garantiert wird, dass immer ein erfahrenes Mitglied an der Leitung beteiligt ist.
II.4. Der Direktor bzw. die Direktorin vertritt die Zeitschrift nach außen (zu seinen Aufgaben gehören tägliche Entscheidungen, Korrespondenz mit AutorInnen und LektorInnen, Kontakte mit maßgeblichen Personen der Universitäten), er/sie beruft Sitzungen der Redaktionskonferenz (HerausgeberInnen) ein (mindestens eine pro Ausgabe) und legt die Tagesordnung der Sitzungen fest. Die Protokolle der Sitzungen der Redaktionskonferenz führt der/die SekretärIn. Er/sie stellt auch die Zertifikate für die AutorInnen aus und ist zuständig für den Austausch mit anderen Zeitschriften, die Kontakte mit der Druckerei und den Veröffentlichungs-Dienstleistern. DirektorIn und SekretärIn können diese Aufgaben jederzeit unter sich neu verteilen oder an ein anderes Mitglied des HerausgeberInnengremiums delegieren.
II.5. Wesentliche Entscheidungen (insbesondere die Ernennung von SekretärIn und DirektorIn, die Ernennung der externen Mitglieder des HerausgeberInnengremiums, der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats und des GutachterInnenbeirats sowie Thema und HerausgeberInnen jeder monographischen Ausgabe) werden immer von den Mitgliedern des HerausgeberInnengremuims nach dem Mehrheitsprinzip getroffen.
II.6. Beschlussfähig ist das HerausgeberInnengremium mit vier Mitgliedern. Stimmen können schriftlich an ein anderes Mitglied delegiert werden und haben volle Gültigkeit.
II.7. Zur optimalen Erfüllung seiner wissenschaftlichen Aufgaben bewahrt das HerausgeberInnengremium bei seinen Entscheidungen über Veröffentlichung, internes Funktionieren und Ernennungen größte Unabhängigkeit (die Universitäten müssen hinsichtlich Inhalten, HerausgeberInnenn, Tagesgeschäft und Ernennungen die Entscheidungen des HerausgeberInnengremiums nicht ratifizieren, wohl aber haben sie Mitspracherecht bei wesentlichen Änderungen in der Art der Publikation oder zu grundsätzlichen Fragen der internen Organisation).
II.8. Auswahl der Artikel: Jeder Artikel wird von mindestens zwei ForscherInnen. Rezension von mindestens einer ForscherIn anonym bewertet (wer den Text bewertet, kennt den Namen des Autors bzw. der Autorin nicht und umgekehrt). Bei Pattsituationen sind die HerausgeberInnen für die abschließende Entscheidung zuständig.
II.9. Zur Evaluierung der Artikel wird ein großer, flexibler GutachterInnenbeirat (Peer Reviewer) anerkannter WissenschaftlerInnen gebildet. Die Peer Reviewer des GutachterInnenbeirats werden von der Redaktionskonferenz (HerausgeberInnen) berufen. Wenn einer der beurteilenden WissenschaftlerInnen einen Artikel oder eine Rezension zur Veröffentlichung in einer bestimmten Nummer einreicht, ist er/sie für diese Nummer vom GutachterInnenbeirat ausgeschlossen
II.10. Entsprechend der üblichen Qualitätsnormen verpflichtet sich die Zeitschrift bei Ablehnung eines Artikels, den Autor bzw. die Autorin darüber mit den entsprechenden Begründungen zu informieren.
II.11. Das HerausgeberInnengremium wird neben dem  GutachterInnenbeirat auch einen Wissenschaftlichen Beirat aus anerkannten WissenschaftlerInnen und ForscherInnen berufen, der unsere editorische Politik orientieren und deren Bewertung und Prüfung übernehmen soll. Angestrebt wird ein kleiner, aber  renommierter wissenschaftlicher Beirat. Um den üblichen Qualitätsnormen zu entsprechen, dürfen die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats keiner unserer drei Universitäten angehören, sondern müssen aus anderen Universitäten stammen.

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Departament de Traducció i Interpretació / Departamento de Traducción e Interpretación


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